Frequently Asked Questions (FAQs)...

Untenstehend finden Sie Antworten auf einige wichtige Fragen zum Studium.

Die Anmeldung geschieht online an das Studiensekretariat der Universität Basel (1.2. - 30.4. für das jeweils kommende Herbstsemester).
Bitte keine Unterlagen direkt an die Studienkoordination schicken!

Nein, der Beginn des Studiums ist nur im Herbstsemester möglich.

Die Famulatur ist ein 4-wöchiges Schnupperpraktikum in einer öffentlichen Apotheke (=Offizin) in der Schweiz. Die Famulatur ist ein integraler Bestandteil des Studiums und soll einen Einblick in die Tätigkeiten in einer öffentlichen Apotheke ermöglichen. Die Famulatur muss spätestens bis zum Abschluss des Bachelorstudiums absolviert werden. Wir empfehlen, die ganze oder wenigstens einen Teil der Famulatur schon vor dem Studium zu absolvieren. Siehe auch unter Famulatur.

 

 

Mathematik und Physik sind Bestandteil des ersten Studienjahres, wie auch Chemie und Biologie. Ein Genie müssen Sie nicht sein, aber ein grosses Interesse auch an den naturwissenschaftlichen Grundlagen ist unabdingbar für ein erfolgreiches Studium.

Jährlich vor Beginn des Herbstsemesters bietet das Mathematische Institut der Universität Basel einen Vorkurs Mathematik für StudienanfängerInnen in naturwissenschaftlichen Fächern an.

Theoretisch kommt man schon im ersten Semester mit pharmazeutischen Fragen in Kontakt. Die Vorlesung "Einführung in die Pharmazeutischen Wissenschaften" gibt einen ersten Einblick in alle Facetten der Pharmazie. Praktischer wird's dann ab dem 3. Studienjahr, wo man diese Aspekte vertieft und auch selber Medikamente hergestellt werden.

Das 5-jährige Studium zum eidg. Diplom als Apothekerin/Apotheker ist in der ganzen Schweiz grundsätzlich gleich aufgebaut. Dieses Diplom befähigt zur Führung einer eigenen Apotheke oder zur Beschäftigung als Pharmazeutin bzw. Pharmazeut in einem Spital, bei den Behörden oder in der Pharmazeutischen Industrie und an den Hochschulen. Unterschiede in der fachlichen Ausrichtung ergeben sich aber selbstverständlich durch die verschiedenen Forschungsschwerpunkte der involvierten Professuren, zu denen in Basel z. B. auch solche am Spital gehören. Diese Unterschiede kommen in den Masterstudiengängen sicher noch stärker zum Tragen, welche für spätere Tätigkeiten in der Industrie und Forschung qualifizieren (Universität Basel: Masterstudium Pharmazeutische Wissenschaften). Erkundigen Sie sich nach den Zielen und Inhalten bei den jeweiligen Universitäten/Hochschulen.

Diese Frage stellen Sie am besten unseren Studierenden direkt. Sie sind organisiert in der Fachgruppe Pharmazie Uni Basel.

Hier finden Sie die Wochenpläne des aktuellen Bachelor-Studienjahres. Für den MSc Pharmazie finden Sie die Studienplanung hier und für den MSc Drug Sciences klicken sie bitte hier.

Der Masterstudiengang in Drug Sciences ist vollständig in englischer Sprache. Wahlveranstaltungen im MSc Pharmazie sind vereinzelt in englischer Sprache gehalten. Für alle Studiengänge sind jedoch gute Deutschkenntnisse erforderlich.

Das Sprachenzentrum bietet sowohl Kurse als auch Einstufungstests an.

Die Voraussetzungen und das Verfahren für die Zulassung zum Bachelor-Studium sind sowohl in der Studierendenordnung als auch auf der entsprechenden Webseite der Universität geregelt. In der nach Länder aufgeschlüsselten Liste (Länderliste) erfahren Sie, aus welchem Land sie einen Studienplatznachweis erbringen müssen.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein Austauschsemester oder -jahr an einer Uni im Ausland zu absolvieren. Allerdings braucht es dazu grosses Engagement durch die Studierenden und man muss sich bewusst sein, dass es nicht möglich sein wird, sich ein ganzes Semester oder Jahr vollumfänglich anrechnen zu lassen. Die Studienpläne und -inhalte unterscheiden sich teilweise massiv von denjenigen in der Schweiz.
Der ideale Zeitpunkt für ein Auslandsemester ist während der Masterarbeit (geregelt über Masterarbeitsvertrag) bzw. im Rahmen eines allfälligen PhD-Studiums (Doktorat) nach dem Masterstudium.
Gewünschte Anrechnungen von im Ausland absolvierten Lehrveranstaltungen müssen vorgängig individuell auf ihre Gleichwertigkeit geprüft und mittels Studienvertrag geregelt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Studienkoordination. Das Student Exchange Office der Universität Basel unterstützt die Prozesse in administrativer Hinsicht.

Gemäss Studienordnung müssen alle Studierenden KP aus Lehrveranstaltungen ausserhalb Pharmazie/Pharmazeutische Wissenschaften erwerben (sog. Wahlbereich). Für das Bachelorstudium Pharmazeutische Wisssenschaften sind es mindestens 9 KP, für das Masterstudium Pharmazie sowie Pharmazeutische Wissenschaften 3 KP (für Studierende aus Bern 6 KP im 3. Studienjahr, siehe hier). Dazu können beliebige Lehrveranstaltungen der Universität belegt werden, sofern sie nicht vom Departement Pharmazeutische Wissenschaften angeboten werden. Diese Freiheit sollen Studierende nutzen, um ihren Horizont zu erweitern und Einblicke in andere Fachbereiche zu erhalten. Zudem können diese Veranstaltungen dazu dienen, sich Kenntnisse in Bereichen anzueignen, die zwar im späteren Berufsalltag von Bedeutung sein können, im Studiengang aber nicht als Pflichtveranstaltungen angeboten werden (z. B. Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Fremdsprachen »siehe auch Fachsprachkurse am Sprachenzentrum der Universität Basel). Die Leistungsüberprüfung der im Rahmen des Wahlbereiches frei wählbaren Lehrveranstaltungen in Disziplinen ausserhalb Pharmazeutische Wissenschaften/Pharmazie erfolgt nach Massgabe der entsprechenden Studienordnung.

Tipp: Sie erhalten im Workspace »Pharmastudium Uni Basel, »Allgemeines (Direktlink) eine von Bachelorstudierenden zusammgengestellte (unvollständige!) Ideenliste von Lehrveranstaltungen (siehe ebenfalls Online-Vorlesungsverzeichnis).

In den Masterstudiengängen Pharmazie und Drug Sciences gelten eigene Regelungen bzgl. des Wahlbereichs - vgl. entsprechende Studienordnungen bzw. Wegleitungen.

An der Universität Basel werden pro Semester zur Zeit CHF 850.- an Studiengebühren erhoben und zusätzlich CHF 10.- für die studentische Körperschaft. Im Rahmen der sechs Regelsemester während des Studiums BSc Pharmazeutische Wissenschaften kommen rund CHF 1'300.- an Auslagen für die verschiedenen Praktika (Verbrauchsmaterialien) hinzu (Stand: 2018).
Eine Übersicht zu den fixen Auslagen finden Sie hier.

Zu beachten sind auch die Auslagen für Bücher und natürlich die persönlichen Lebenshaltung. Die Budgetberatung der Uni Basel stellt eine Tabelle mit Anhaltspunkten zur Verfügung, was das Leben ausserhalb des Elternhauses für Kosten mit sich bringt.

Mit der Einführung der neuen Ausbildungsmodell in Studium und Militärdienst ist die Koordination schwieriger geworden. Die Armee empfiehlt deshalb dringend, die Rekrutenschule (RS) vor Beginn des Studiums oder als Zwischenjahr (Studienunterbruch) zu absolvieren, insbesondere wenn eine Kaderempfehlung aus der Rekrutierung vorliegt (vgl. Merkblatt "Koordination von militärischer und ziviler Ausbildung").

Die Fraktionierung der RS kann eine passende Lösung sein, zumal sie den vollumfänglichen Besuch des 1. und 2. Semesters (Herbst- und Frühjahrssemester) ermöglicht (vgl. dazu unten stehende Abbildung). Es gilt jedoch zu beachten, dass in den vorlesungsfreien Zwischensemestern die Examen stattfinden und insbesondere in der Phase der Verbandsausbildung (ab Juni) punktuelle Freistellungen erforderlich sind. Das verzögerte Absolvieren der Prüfungen ist im Bologna-Modell grundsätzlich möglich, hat als Konsequenz jedoch eine Anhäufung an Lernstoff in den Folgesemestern zur Folge und kann auch zu Schwierigkeiten bei inhaltlich aufeinander aufbauende Lehrveranstaltungen führen (paralleles Lernen des vorhergehenden Stoffgebiets, allfällige Verlängerung des Studiums). Es gilt ferner zu beachten, dass im Zwischensemester nach dem 4. Semester ein vierwöchiges Präsenzpraktikum stattfindet und allfällige Wiederholungsprüfungen in diese Zeit fallen (vgl. OC-Praktikum, VV-Nr. 10422).

Informationen zur Ausbildung zum Militärapotheker erhalten Sie bei Maj Markus Lampert (Astt 104 - Stab Sanität), Kontakt: markus.lampert@unibas.ch